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Menschenrechte sind #unverhandelbar:Aktionswoche

In dreieinhalb Monaten finden die Bundestagswahlen statt. Die Bilanz der letzten vier Jahre ist katastrophal: Hunderte Menschen sind auf ihrer Flucht nach Europa im Mittelmeer ertrunken, die zivile Seenotrettung wird kriminalisiert und Schiffe immer wieder festgesetzt, Schutzsuchende sind an den europäischen Außengrenzen gewaltsamen Pushbacks und Polizeigewalt ausgesetzt, Flüchtenden wird ihr Recht auf Asyl verwehrt, Tausende müssen in menschenunwürdigen Lagern ausharren, während die Bundesregierung die Aufnahmebereitschaft hunderter Städte und Kommunen noch immer blockiert. Für uns ist klar: Wir brauchen dringend einen Wechsel hin zu einer solidarischen Politik der Aufnahme statt der Abschottung! Denn Menschenrechte sind #unverhandelbar! Dafür wollen wir uns gemeinsam mit euch mit einer Aktionswoche einsetzen. Los geht es

  • Am 12.06.21 um 20:00 mit einer Kunstaktion zur Situation an der bosnisch-kroatischen Grenze am Alten Zoll, Brassertuffer Bonn.

  • Am 16.06.21, um 19:00 gedenken wir mit einer Mahnwache allen Menschen, die ihr Leben auf der Flucht verloren haben.

  • Und am 19.06.21 werden wir mit einer Laufdemo unsere Forderungen nach Menschenrechtsschutz und Aufnahme an die Öffentlichkeit tragen. Los geht es um 12:00 am Bonner Hofgarten. Bitte beachtet die untenstehenden Hinweise zum Infektionsschutz.

  • Am 20.06.21 laden wir euch  ab 19:00 schließlich herzlich ein zur digitalen Filmvorführung „Seepferdchen" mit Podiumsdiskussion, organisiert von Sea Eye Bonn. Wir freuen uns auf euch.

Hinweise zum Infektionsschutz während der Aktionswoche

Wir freuen uns schon sehr auf die Aktionswoche mit euch. Damit alle Menschen sicher an den Veranstaltungen teilnehmen können, bitten wir euch folgende Hinweise zum Infektionsschutz vor, während und nach den Veranstaltungen zu beachten.

Vielen Dank für eure Unterstützung! Wir freuen uns auf eine tolle Demo mit euch.

#LeaveNoOneBehind-ActionKit der Seebrücke Bonn

Große Versammlungen sind in Zeiten der Corona-Pandemie unverantwortlich und unsolidarisch. Wie wir trotz dessen im Rahmen der #LeaveNoOneBehind-Kampagne politisch sein und bleiben können, erfahrt ihr in unserem #LeaveNoOneBehind-ActionKit.

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Die Seebrücke ist eine offene Bewegung

Auch in Bonn setzt sie sich dafür ein, dass Menschen aus Seenot gerettet und Fluchtursachen wirksam überwunden werden. Sie wird von verschiedenen Akteur*innen der Zivilgesellschaft getragen, von Seenotrettungs- und anderen Nicht-Regierungs_Organisationen, politischen Parteien und Parteijugenden, konfessionellen Gruppen und Verbänden, politischen und studentischen Gruppen sowie von engagierten Einzelpersonen.

Was uns bewegt

Seit Jahren sterben immer mehr Menschen auf dem Mittelmeer. Sie sterben auf der Flucht nach Europa, bei dem Versuch Krieg, Ausbeutung, Verfolgung, Armut, Perspektivlosigkeit und sexueller Gewalt in ihren Herkunftsländern zu entkommen. Die Antwort der Staaten der Europäischen Union ist eine menschenverachtende Politik der Abschottung in Form von Grenzsicherung und Aufnahmestopps. Internationales Recht verpflichtet diese Staaten zur Seenotrettung. Doch anstatt ihrer Pflicht nachzukommen, kriminalisieren sie die zivile Seenotrettung. Obwohl sich die Europäische Union als solidarisches und menschenrechtsachtendes Staatenbündnis versteht und großes Potenzial und Kapazitäten zur Überwindung von Problemen aufweist, äußert sie sich momentan mit einer unsolidarischen Migrationspolitik.

Was wir wollen

Wir setzen uns dafür ein, dass europäische Staaten endlich geltendes Recht umsetzen, Menschen vor dem Ertrinken retten und fordern die Entkriminalisierung privater Seenotrettung. Menschen auf der Flucht brauchen sichere Fluchtwege und sichere Häfen! Wir fordern die wirksame Bewältigung von Fluchtursachen, denn jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben in Frieden und Würde. Parallel dazu fordern wir eine Stärkung des Asylrechts und faire, rechtsstaatliche Asylverfahren für alle. Wir wollen, dass alle europäischen Staaten solidarisch Geflüchtete aufnehmen bzw., dass Geflüchtete nach solidarischen Prinzipien auf die EU-Mitgliedsstaaten verteilt werden.

Was wir tun

Wir organisieren Demonstrationen, Mahnwachen, Infostände und andere Veranstaltungen und stellen Bürgeranträge. Unser Engagement ist vielfältig und offen für weitere Ideen. Wir treffen uns regelmäßig um zu planen, zu diskutieren und uns weiter zu vernetzen. Setze dich mit uns für die Seenotrettung ein!

Werde aktiv bei der Seebrücke Bonn!

Offenes Orga-Treffen der Seebrücke Bonn jede 2. Woche montags 19 Uhr: Schreib uns einfach vorher eine Mail an bonn@seebruecke.org!

Seenotrettung ist kein Verbrechen!

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