Lokalgruppe:Fürth

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FROHE WEIHNACHTEN! - Vor allem für die Menschen, für die ein liebevolles Weihnachtsfest unvorstellbar ist, gilt dieser Wunsch.  -  Gerade Menschen auf der Flucht, direkt an unseren Außengrenzen, gehören zu den am meisten Benachneiligten. Ihnen nützt die in diesen Tagen vielbeschworene “Hoffnung” kaum etwas, Sie brauchen jetzt sofort eine Zuflucht und Sicherheit auf dem Weg dorthin. 
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Neben dem Mittelmeer, der bosnisch-kroatischen Grenze und anderen mehr droht an der belarussisch-polnischen Grenze eine humanitäre Katastrophe, von den EU-Ländern zumindest geduldet, wenn nicht sogar erzeugt. 

DAHER - #GrünesLichtFürAufnahme JETZT!
UND -  #MauerfallJETZT!

Auf diese untragbare Situation machte die SB Fürth ab Mitte November in mehreren Ationen aufmerksam. 
=> Menschen in Not muss geholfen werden - ohne Wenn und Aber! 
=> Wir wollen keinen “Eisernen Vorhang 2.0” in Europa! 

Die Resonanz war weitgehend positiv, einige neue Interessent*innen wollen sich bei der SB Fürth engagieren. 
Leider gab es gelegentlich auch sehr abschätzige Kommentare und viel, zu viel Desinteresse. 
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Unsere Aufgaben nehmen nicht ab, sondern wachsen! 
Wer immer sich bei uns in Fürth und Umkreis einbringen möchte, ist herzlich willkommen.   

Es ist unser Ziel, mindestens einmal im Monat öffentlich in Erscheinung zu treten. 
Das gilt immer noch! Auch wenn es inzwischen Winter ist und ein neuer Lockdown droht. 

Ganz aktuell ist öffentliche Aufmerksamkeit wieder sehr sehr wichtig. 
An immer mehr EU-Außengrenzen sind Menschen in Not. 
Für diese Menschen bedeutet ein Lockdown bei uns unter Umständen das Todesurteil.

Die regelmäßigen Treffen der Seebrücke Fürth finden am vierten Mittwoch jeden Monats – soweit möglich in Präsenz, sonst, falls coronabedingt nötig, online – jeweils um 19 Uhr statt..  

Aufgrund der aktuellen Pandemielage gibt es b.a.w. nur Online-Treffen.
Wenn ihr dabei sein möchtet, meldet euch bitte über seebrueckefuerth@gmx.de

Schreibt uns auch bei Anregungen und Fragen.

Die katastrophale Situation im polnisch-belarussischen Grenzgebiet hält an. Noch immer sterben Menschen. Statt Fliehende aufzunehmen und humanitäre Korridore zu schaffen, hält die EU an ihrer mörderischen Abschottung fest und baut mehr Zäune und Mauern um Europa.

In diesen dunklen Zeiten lassen solidarische Anwohner*innen im polnischen Grenzgebiet grüne Lichter leuchten, um schutzsuchenden Menschen zu zeigen: Hier bekommt ihr Unterstützung, eine warme Suppe und Kleidung und Strom, um eure Handys zu laden.

Dieses grüne Licht der Solidarität soll auch in Deutschland durch die Nacht leuchten. Überall wollen wir zeigen und darin erinnern: wir haben Platz! Für das Recht zu kommen, zu gehen und zu bleiben! Insbesondere der Ampel wollen wir sagen: schafft humanitäre Korridore, übernehmt Verantwortung und nehmt die Menschen endlich auf!

Daher haben heute, am 1. Dezember auch in Fürth vor dem Rathaus grüne Lichter geleuchtet – aus Solidarität und für Aufnahme bei uns im Sicheren Hafen Fürth!

Bitte führt diese Aktion fort, bei euch in der Wohnung, im Haus, in der Nachbarschaft …

Durch die Adventszeit hindurch wollen wir in ganz Deutschland grüne Lichter der Solidarität und Unterstützung erstrahlen lassen. Also: Sprecht eure Nachbar*innen an und beleuchtet gleich-zeitig eure Zimmerfenster, damit euer gesamtes Haus grün leuchtet. Mobilisiert die Pfarrer*in-nen eurer Gemeinde, eure Bürgermeister*innen und Abgeordneten, um Kirchen, Wahrzeichen, Rathäuser und Landtage in Grün erstrahlen zu lassen. Organisiert Mahnwachen, bei denen grüne Lichter leuchten und fordert bei euren Demos #GrünesLichtFürAufnahme!

Im neuen Jahr wird es neue Aktionen geben - weil sie leider notwendig sind. 

Engagiert euch bei der Seebrücke!

Lasst uns gemeinsam dafür arbeiten, dass geltendes Recht auch gelebt wird.
Menschen auf der Flucht erleben leider auch hier und heute das Gegenteil, unsere Gesetze werden missachtet, allgemeine Menschenrechte werden mit Füßen getreten und kein Täter oder gar Verantwortlicher wird dafür angeklagt.