Lokalgruppe:Graz

Kontakt

Die Seebrücke Graz gibt es seit dem Crossroads Festival 2018. Sie wurde gegründet von Personen und Intiativen, die Flüchtlinge unterstützen und sich mit den Themen Flucht, Asyl, Menschenrechte und Rassismus beschäftigen.

Wir freuen uns über Verstärkung!

Derzeit liegt der Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem

Wochenende für Moria

Im Jänner 2020 hat sich eine Plattform von Kunstschaffenden und Aktivist*innen gegründet, der uns auch wir als Seebrücke angeschlossen haben. 10 mal gab es am Wochenende ein Zeltcamp mit Übernachtung auf dem Freiheitsplatz geben, und zwar von Samstag 10 Uhr bis Sonntag 17 Uhr.Das letzte Wochenende für Moria in dieser Form fand am 27./28. März statt. Fotos gibt es unten. Nach einer kurzen Pause geht es nun in reduzierter Form weiter.

Die Wochenenden für Moria finden bis auf Weiteres jeden Freitag von 16 – 19 Uhr statt. Von 16 bis 18 Uhr gibt es die Möglichkeit zu Information, Austausch und Diskussion, um 18 Uhr findet die Kundgebung in gewohnter Form statt, mit feldstellen* und offenem Mikrophon. 

Unsere Forderungen

  1. Die umgehende Aufnahme von 500 schutzsuchenden Menschen aus den „Lagern“ an den Außengrenzen Europas als humanitären Akt der Nothilfe durch Österreich

  2. Die umgehende Evakuierung aller unzureichenden Camps

  3. Sichere und legale Routen für Asylsuchende

  4. Eine aktive Rolle Österreichs für eine solidarische und menschenrechtskonforme EU-Asylpolitik Trotz Schnee campieren Aktivist*innen am Freiheitsplatz und der Schneemensch ist auch solidarisch

Das erste „Wochenende für Moria” fand vom 23. zum 24. Jänner statt. Nicht nur in Graz campieren Menschen aus Solidarität mit den Menschen auf der Flucht, sondern auch in Innsbruck, Wien, Linz und an anderen Orten. Samstag abend haben sich alle Städte in einem Zoom-Meeting getroffen, das man hier nachsehen kann.

Vergangene Aktionen

  • Von Mitte Oktober bis 21. Dezember haben wir jeden Samstag eine Mahnwache organisiert, Fotos könnt ihr weiter unten sehen.

  • Vor der Gemeinderatssitzung am 17. Dezember haben wir die Gemeinderät*innen darauf aufmerksam gemacht, dass Graz ein Sicherer Hafen werden muss!

  • Der Nikolo als Seebrücke-Aktivist: Bei unseren Mahnwachen gab es Briefe an Bürgermeister Nagl zu unterschreiben, mit der Bitte, Graz zum Sicheren Hafen zu machen und Menschen aus Moria aufzunehmen. Mehr als 200 Menschen haben den Brief unterschrieben. Wir wollten die Briefe dem Bürgermeister persönlich übergeben, er hat jedoch gemeint, seine Position wäre bekannt und daher brauche es kein weiteres Gespräch. Da haben wir uns  Unterstützung geholt beim Nikolo, der ja gerade unterwegs war und aus seiner Heimat in der Türkei über die Balkanroute gekommen ist. Er hat den Sack mit den Briefen für den Bürgermeister im Rathaus abgegeben, nicht ohne ihm vorher ins Gewissen zu reden. Hier geht's zum Video.

  • Die dritte geplante Veranstaltung am 13. Oktober, eine Buchpräsentation von “Ich will doch nur frei sein” und Gespräch mit Filimon Mebrhatom (Geflüchteter und Aktivist aus Eritrea) und Alexander Behr (Afrique Europe Interact) im AAI, musste leider wieder verschoben werden.

  • Seebrücke Graz war dabei, bei der Demo am 1. Mai.

  • Am 5. März 2020 gab es in Graz eine Kundgebung und Demo unter dem Motto “Menschen schützen – nicht Grenzen” mit Beteiligung der Seebrücke

  • Von Beginn an beteiligten wir uns regelmäßig an den Donnerstagsdemonstrationen in Graz.

  • Am 25. Februar 2019 haben wir in Graz die  Weltpremiere des Films “Die Mission der Lifeline” organisiert – eine Kooperation mit dem Crossroads Festival und dem Elevate Festival – und konnten dabei Kapitän Claus-Peter Reisch, den Gründer der Organisation Axel Steier, Co-Regisseurin Luise Baumgarten und Produzent Uwe Weidel als Gäste in Graz begrüßen – danke, dass ihr da wart und großes Danke an alle Spender*innen!

  • Unsere erste Aktion war eine Mahnwache im Rahmen des Aktionswochendendes zum Totensonntag am 24. Nov. 2018.