19. März 2021 EU-Türkei-Deal: Scheitern als Strategie

Heute vor fünf Jahren wurde der EU-Türkei-Deal beschlossen und damit der Grundstein für die humanitäre Katastrophe in den Griechischen Hot-Spots gelegt.

Im Zuge der großen Fluchtbewegungen im Jahr 2015 wollte die Europäische Union mit einem Deal mit Erdoğan die Zahl der nach Europa fliehenden Menschen begrenzen. Die Türkei wurde beauftragt, die Grenze zu Europa für geflüchtete Menschen zu schließen und hart zu kontrollieren. Die Türkei wird dabei weiterhin als sicherer Drittstaat angesehen, in den abgelehnte Asylbewerber*innen aus Griechenland abgeschoben werden. Dafür wurde die Türkei milliardenschwer vergütet und erhält Gelder der EU für die Grundversorgung dieser Menschen.

Die Folge davon: Push-Backs, unmenschliche Lager, Abschiebungen und fehlende Asylverfahren. Kurzum: Den Menschen werden ihre Rechte geraubt und für das Brechen der Menschenrechte wird die Türkei mit 6 Milliarden Euro von der EU belohnt. Wir fordern ein Ende der tödlichen Abschottungspolitik! Aufnahme statt Abschottung!