19. Februar 2020 Drei Tage lang keine Hilfe – 14 Menschen ertrinken vor Marokkos Küste

Alarm Phone berichtet, dass gestern 14 Menschen vor der marokkanischen Küste ertrunken sind – darunter zwei Kinder. Bei dem Versuch, die kanarischen Inseln zu erreichen gerieten am 14. Februar 28 Menschen in Seenot. Drei Tage lang kam keine Hilfe, erst nach dem Sinken des Bootes gestern abend traf die marokkanische Marine ein, um die Überlebenden zurück ans Festland zu bringen. Im Atlantik zwischen Marokko und den zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln sind dieses Jahr schon 25 Menschen ums Leben gekommen.

Das Sterben an den eruopäischen Außengrenzen wird auch 2020 weitergehen. Der Tod der 14 Menschen ist unterlassener Hilfeleistung geschuldet und die mörderische europäische Politik wird auch weiter jeder Verantwortung aus dem Weg gehen. Deshalb müssen wir als Zivilgesellschaft selbst für eine humanitäre Migrationspolitik kämpfen!


Foto: Alarm Phone