News von der Seebrücke

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>>>Zum Überblick über die zivilen Seenotrettungsschiffe hier lang.

Juni

29.06.2019: FÜR DIE RECHTE VON GEFLÜCHTETEN / #FREECAROLA!

Am Samstag gehen wir in Solidarität mit allen Menschen auf der Flucht und Carola Rackete, der Kapitänin der Sea Watch 3 auf die Straße!


24.06.2019 Tolle Aktion der SEEBRÜCKE beim Kirchentag!

Mehr Informationen über die SEEBRÜCKE beim Kirchentag


21.06.2019 Die SEEBRÜCKE begrüßt den offenen Brief des neu gegründeten Städtebündnis “Städte Sicherer Häfen”

Angesichts der seit 10 Tagen auf dem zivilen  Sea Watch 3 ausharrenden Menschen fordern die Städte von Bundesinnenminister Seehofer: “Weisen Sie das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge an, eine Aufnahmezusage für die von der ​Sea-Watch 3 ​Geretteten zu erteilen […]! Nehmen Sie Kontakt mit den italienischen Behörden auf und informieren Sie sie über die Aufnahmebereitschaft Deutschlands und unserer Städte.”

Rottenburg am Neckar, Berlin und Kiel hatten sich bereits vergangenen Freitag auf dem SEEBRÜCKE-Kongress in Berlin bereit erklärt, die Geretteten der Sea Watch 3 aufzunehmen. Doch das Innenministerium blockiert die pragmatische Initiative der Oberbürgermeister. Dem offenen Brief haben sich auch einige Städte angeschlossen, die bisher nicht Teil des Bündnisses sind, wie Düsseldorf, Köln und Dortmund.

Den offenen Brief finden Sie hier.


14.06.2019 Zweitägiger SEEBRÜCKE-Kongress in Berlin beendet

Oberbürgermeister Neher möchte die 53 Geretteten von der Sea-Watch 3 in Rottenburg aufnehmen + 12 Städte gründeten zuvor das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“

Der zweitägige Kongress der SEEBRÜCKE stand unter der Schirmherrschaft des Berliner Regierenden Bürgermeisters Michael Müller und fand in Kooperation mit der Landeshauptstadt Potsdam statt. Am Morgen des 14.06. gründeten die Städte Berlin, Detmold, Freiburg, Flensburg, Greifswald, Hildesheim, Kiel, Krefeld, Marburg, Potsdam, Rostock und Rottenburg am Neckar das Bündnis „Städte Sicherer Häfen“. Die Städte bekräftigen damit ihre Bereitschaft zur zusätzlichen Aufnahme von Geflüchteten aus dem Mittelmeer und leiten erste Schritte zur Umsetzung ein.

Der Oberbürgermeister Stephan Neher präsentierte beim SEEBRÜCKE-Kongress das Bündnis der Öffentlichkeit. Anschließend verkündete er, dass er die 53 am Mittwoch von der Sea-Watch 3 aus Seenot geretteten Menschen in Rottenburg am Neckar aufnehmen möchte.

„Den Worten müssen Taten folgen. Ich sehe es als humanitäre Pflicht, den 53 Menschen in Rottenburg einen Sicheren Hafen zu geben. Bei dem SEEBRÜCKE-Kongress wurde mir und den anderen vom Bündnis „Städte Sicherer Häfen“ nochmal klar, dass es Wege gibt, wenn der politische Wille da ist. Deshalb habe ich mich spontan dazu entschieden“, sagt Oberbürgermeister Neher (CDU).

Alle News zum Kongress findest du hier.

Die Pressemitteilung der SEEBRÜCKE findest du hier.


04.06.2019 Prominente fordern mit #PalermoAppell  ein Seenotrettungs-Sofortprogramm

“Europa muss das Sterben im Mittelmeer beenden. Nicht irgendwann, sondern in diesem Jahr. Es wird ein europaweiter Verteilmechanismus für die aus Seenot Geretteten als politische Notlösung gebraucht. Die große Hilfsbereitschaft von Städten, Kommunen und Bürgern muss endlich voll genutzt werden. Hierfür hatten sich gestern der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm und Palermos Bürgermeister Leoluca Orlando in einer gemeinsamen Erklärung ausgesprochen. Diese Initiative erfährt jetzt parteiübergreifend Unterstützung. Robert Habeck, Henriette Reker, Ruprecht Polenz und Gesine Schwan greifen zusammen mit Geistlichen aus Deutschland und Schweden den Palermo-Appell auf.”

Die Palermo-Erklärung der EKD findest du hier.


03.06.2019 SEEBRÜCKE befürwortet Potsdamer Erklärung

Einen menschenwürdigen Umgang mit Geflüchteten fordern rund 60 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland, die sich seit Sommer 2018 offiziell zu „Sicheren Häfen“ erklärt haben. Sie solidarisieren sich mit der Initiative „Seebrücke“. Dabei bekunden sie öffentlich und mit Nachdruck ihre Bereitschaft, aus Seenot gerettete Menschen in ihren Städten und Gemeinden zusätzlichaufzunehmen.
Lies unsere Pressemitteilung hier.