#LeaveNoOneBehind

Wir erleben eine beispiellose menschenrechtliche, gesundheitliche und politische Katastrophe. Angesichts der weltweiten Corona-Pandemie müssen wir mehr denn je solidarisch handeln und jene unterstützen, die von dieser Katastrophe besonders schwer betroffen sind. Wir halten zusammen: Leave No One Behind!

Kommt zu den Aktionen

Fenster- und Krachdemo #LeaveNoOneBehind

Corona betrifft uns alle und Solidarität ist in diesen Tagen in aller Munde. Auf den griechischen Inseln aber ist die Lage weiterhin katastrophal: Während hier Kontaktverbot gilt, leben dort auf engstem Raum über 40.000 Menschen in Lagern, die eigentlich für 7.000 ausgelegt sind. Während wir angehalten werden, uns regelmäßig die Hände zu waschen, haben die Menschen vor Ort kaum Zugang zu fließendem Wasser und Seife. Die medizinische Versorgungslage ist schlecht und es gibt keinen Notfallplan.
Es muss jetzt etwas passieren, damit Schutzsuchende nicht in dieser lebensbedrohlichen Situation allein gelassen werden!

Doch wie können wir uns von zu Hause aus politisch solidarisieren? Wie unsere Wut vom Wohnzimmer aus in die Welt tragen? Menschen verabreden sich momentan täglich, um mit Klatschkonzerten all jenen zu danken, die gerade im Gesundheitssystem alles geben. Können wir so nicht auch unsere Wut über menschenverachtende, rassistische Politik an europäischen Grenzen und über weiterhin stattfindende Abschiebungen kundgeben?
Lasst uns Fensterdemos machen! 🏠📢

Mit Trillerpfeifen, Kochtopfdeckeln und Parolen an offenen Fenstern können wir überall lauthals fordern, dass Solidarität tatsächlich für alle gilt, die durch das Virus besonders gefährdet sind. Auch und besonders für die Menschen, die in Europa Schutz suchen!
Lasst uns auch von zu Hause unsere Wut über die Situation auf Lesbos und allen griechischen Inseln, an der griechisch-türkischen Grenze und an europäischen Außengrenzen auf die Straßen tragen! 🏫 📢

Wir fordern von der Bundesregierung 📢📢📢
• die sofortige Evakuierung aller Menschen aus den überfüllten Lagern an der EU-Außengrenze und ihre Unterbringung in aufnahmebereiten Ländern und Kommunen, wo sie angesichts der Corona-Pandemie den dringend notwendigen Zugang zu medizinischer Versorgung haben können!
• das Ende der Kriminalisierung der Seenotrettung angesichts der Corona-Krise, die Wiederaufnahme einer EU-Rettungsmission und einen sicheren Hafen für alle Geretteten!
• den sofortigen Stopp der Unterstützung der staatlichen Gewalt an der EUAußengrenze!
• die bedingungslose Wahrung der Menschenrechte und die Wiederherstellung des Zugangs zu Schutz und Asylverfahren in der Europäischen Union!

In Deutschland und ganz Europa: Wir lassen niemanden zurück – auch nicht an den EU-Außengrenzen! 🧡

Verabredet euch über eure Kanäle, Strukturen, Häuser und Nachbar*innenschaften und werdet jeden Mittwoch, 18 Uhr, in Solidarität mit den Geflüchteten auf den griechischen Inseln und an der europäischen Außengrenze laut!
Lasst Transparente und Plakate aus euren Fenstern und von euren Balkonen hängen und macht damit unmissverständlich klar, dass Solidarität nicht an den Grenzen Europas endet! 🏠
Schickt Bilder oder kurze Videos von eurer Krach- und Fensterdemo, damit wir sie auch digital nutzen können!
Ihr erreicht uns per Mail unter bonn@seebruecke.org und auf Social Media unter: https://facebook.com/SeebrueckeBonn/, https://instagram.com/seebruecke_bonn/ und https://twitter.com/seebruecke_bonn/.
Wenn ihr selbst zu der Veranstaltung etwas posten wollt, dann nutzt bitte den Hashtag #LeaveNoOneBehind!

Den Flyer zu der Veranstaltung, den ihr ausdrucken und in eurer Nachbar*innenschaft verteilen könnt, findet ihr in der Veranstaltung. ✉️📬🧡

Facebook-Veranstaltung der Seebrücke Bonn

Flyer der Seebrücke Bonn

#LeaveNoOneBehind#WirHabenPlatz