Solidarität für Rackete! – Solidemo für Carola und Seawatch

Uhrzeit

04.07.2019 um 18:00

Ort

Vechta, Europaplatz, Große Str. 49

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Lokalgruppe

Lokalgruppe Vechta


Rackete setzt sich ein! – Jetzt soll sie sitzen?!

Schon wieder fragen wir uns, wo ist die Menschlichkeit geblieben?
Und es wird stetig schlimmer.

Carola Rackete, die Kapitänin der jetzt beschlagnahmten #SeaWatch3, befand sich in einem Dilemma.
Auf ihrem Boot, noch über 40 Menschen. Angst – Panik – Carola befürchtete, dass Menschen sich aus Verzweiflung ihr Leben nehmen würden. Das Schiff kündigte frühzeitig den heftigen Notstand – kein Essen, kein Trinken, miserable ärztliche Versorgung – an, doch niemand wollte helfen. Carola entschied sich zu handeln.
Sie rettete die Menschen auf dem Schiff, indem sie am Hafen Lampedusas anlegte. Carola bewies Rückrat! Ihre Belohnung – sie wurde in #Italien von Polizist*innen empfangen und gleich festgenommen. Ihr wird vorgeworfen, sie hätte Widerstand gegen ein Militärschiff geleistet und somit italienisches Seerecht gebrochen, sowie Beihilfe zur illegalen Einwanderung geleistet. Ihr drohen nun bis zu 10 Jahre Haft und morgen (Montag 01.07.19) wird sie vor Gericht geführt.

Carola hat’s vorgemacht: sie setzt/-e sich für Menschen im Mittelmeer ein – jetzt haben wir die Chance uns für sie einzusetzen!
Setz’ auch du ein Zeichen, dass (Mit-)Menschlichkeit noch existiert!
Für Solidarität, Freiheit, Gerechtigkeit, Menschenwürde, Humanität.

Lasst und unsere Stimme erheben und nicht tatenlos zusehen. Gemeinsam gehen wir am Donnerstag den 04.Juli auf die Straße, um uns solidarisch mit Carola, allen Seenotretter*innen und von Flucht Betroffenen zu zeigen! Zeigen wir, dass Europa jenseits der institutionellen Politik mehr als Abschottung zu bieten hat.
Berlin, Münster, München, etliche andere Städte und jetzt auch Vechta sich noch an.

#FreeCarola #FreeSeaWatch3 #SeaWatch3 #SeaWatch
#SeaRescueIsNotACrime #SeenotrettungIstKeinVerbrechen
#SeebrückeStattSalvini

Wir behalten uns vor Menschen, die rechtsextremen Parteien oder der rechtsextremen Szene zugeordnet werden können, sowie Menschen, die sich rassistisch, nationalistisch, sexistisch oder auf sonst eine Art und Weise menschenverachtend äußern, von der Veranstaltung auszuschließen.