Öffnung oder Abschottung? – Podiumsdiskussion zur Europawahl

Uhrzeit

08.05.2019 um 19:00

Ort

Oldenburg, IBIS, Klävemannstraße 16

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Lokalgruppe

Lokalgruppe Oldenburg


Podiumsdiskussion zur Europawahl:

Öffnung oder Abschottung?
Die (Neue) Rechte und die Grenzen Europas

Europa befindet sich an einem historischen Scheidepunkt. 2012 wurde die EU mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet – heute sterben mehrere Tausend Menschen an ihrer Außengrenze.

Damit einhergehend stärkt sich eine Internationale von Nationalist_innen, die das europäische Grenzregime vorantreiben und zugleich die europäische Gemeinschaft zunehmend abschaffen.

Wie geht es für Europa weiter? Verschärft sich diese Entwicklung? Welche Auswirkungen hat diese Entwicklung auf Geflüchtete in Deutschland? Welche Alternativen gibt es zu rechten Grenzverschiebungen?

An diesem Abend erhalten Sie die Möglichkeit, sich vor der Europawahl durch Expert_innen zu diesen Themen informieren zu lassen. Sie berichten u.a. über ihre Erfahrungen bei der Seenotrettung, über die Lage auf Lesbos und in Italien, die Folgen für Geflüchtete in Deutschland und darüber, wie der Umgang mit der Neuen Rechten aussehen kann.

Podiumsdiskussion mit:
Andreas Kemper – Publizist, Soziologe und Experte für Rechtspopulismus, Münster
Hendrik Simon – Seenotretter “Solidarity at the Sea”, Bremen
Karl Heyer – Migrations- und Grenzregimeforscher, Osnabrück
Kristin Harney – Beraterin gegen Rechtsextremismus, Wolfsburg
Valeria Hänsel – Migrations- und Grenzregimeforscherin, Göttingen

Wann: Mittwoch, 08. Mai um 19 Uhr
Wo: IBIS-Halle, Klävemannstraße 14 in 26122 Oldenburg
Eintritt: Kostenfrei

Die Veranstaltung wird organisiert von der Seebrücke Oldenburg und IBIS Interkulturelle Arbeitsstelle e.V. im Rahmen des Projektes “AMBA – Aufnahmemanagement und Beratung für Asylsuchende in Niedersachsen“.

Einlassvorbehalt – IBIS e.V. behält sich vor, vom Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die (neo-)nazistischen Parteien oder Organisationen angehören, der (Neo-)Naziszene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu den Veranstaltungen zu verwehren oder von dieser auszuschließen.