08.01.2020 um 18:30 in Hamburg, 15, Rothenbaumchaussee, Rotherbaum, Eimsbüttel, Hamburg, 20148, Deutschland Jour Fixe 182: Europäische Werte im Mittelmeer

Organisiert von der Lokalgruppe Hamburg

Ertrinken oder in Libyen sterben lassen?
Berichte von der Seenotrettung und Flüchtlingssolidarität

Es berichten:

Stevan, der als Mitglied der Projektleitung (Research&Evidence Officer) vom 28.9. bis 11.12. Flüchtlinge mit der Ocean Viking rettete.

Er überführte als Kapitän 2016 die in Rostock restaurierte See Eye ins Mittelmeer, die dort viele Flüchtlinge rettete. Die See Eye liegt jetzt als Museumsschiff im Harburger Hafen.

Conni; als Aktivistin vom Watch the Med Alarmphone, einer 24/7 hotline für Bootsflüchtlinge auf dem Mittelmeer, wird über dessen Arbeit berichten sowie Hintergründe wie die Externalisierungspolitik der EU, deren Kollaboration mit Libyen und ihre Konsequenzen, die Kriminalisierung von Flucht, Migration und Seenotrettung erläutern und zu Widerstand gegen diese Politik aufrufen.

Simone und Christian als Aktive der Hamburger Seebrücke. Sie berichten über ihre Aktivitäten seit dem Sommer 2018 und über ihre Aktionen im laufenden Bürgerschaftswahlkampf.

Die Seebrücke ist ein bundesweites und darüber hinaus agierendes Netzwerk. Sie bekämpft die menschenverachtende Aussperrung von Flüchtenden durch die EU, bekämpft die Kriminalisierung der privaten Seenotrettung, tritt für die Aufnahme aller Flüchtenden und für die Selbstverpflichtung deutscher Städte und Gemeinden zum Konzept des „Sicheren Hafens“ ein.