Gemeinsamer Bus: Münster > Dresden | zum United Solidarity Block

Uhrzeit

24.08.2019 um 3:00

Ort

Münster, Busbahnhof Münster am Gleis22

Link

Link zum Event

Lokalgruppe

Lokalgruppe Münster


Wir rufen dazu auf sich dem antifaschistischen und antirassistischen Block der Kampagnen: Nationalismus ist keine Alternative , We’ll come united und Tribunal ‘NSU-Komplex-auflösen’ auf der Unteilbar Demo in Dresden anzuschließen. .
Gleich wollen wir mit NIKA Bayern eines fest halten: „… nicht zuletzt; einige unserer besten Freunde wohnen in Sachsen“ politisch bedeutet das für uns: Solidarität zu schaffen und zu verteidigen.
Einen Ausschnitt aus unserem Aufruf und Statement findet ihr weiter unten:

>>Informationen zur Busanreise <<

Hinfahrt: Münster (über Osnabrück) nach Dresden
Datum: 24 August
Abfahrt: 3.00 Uhr
Treffpunkt: 2.45 Uhr
Ort: Busbahnhof Münster am Gleis22

Rückfahrt: Dresden (über Osnabrück) nach Münster
Datum: 24 August
Abfahrt: ca. 21 Uhr
Ort: wird noch bekannt gegeben

>> Tickets <<

Tickets können täglich vom 12. August bis zum 19. August in der
Frauenstrasse 24 (F24-Restaurant) erworben werden.
(Einfach an der Theke fragen)

>> Ticket-Preise <<

Damit so viele Menschen wie möglich mit nach Dresden fahren können, bieten wir unterschiedliche Ticket-Preise an:
Ermäßigt: 15 Euro
Mitte: 25 Euro
Soli: 30 Euro
(Alle Tickets umfassen selbstverständlich Hin- und Rückreise)

AUFRUF ZUR SOLIDARITÄT – AUFRUF ZUR VERTEIDIGUNG

Am 1.9 wird die AfD feiern, da dürfen wir uns keine Illusionen machen. Ob als stärkste oder als knapp zweitstärkste Kraft – Die Prognosen für die Sachsenwahl sind so oder so zum Fürchten. Genauso zum Fürchten ist die anhaltende Strategie bürgerlicher Parteien – wie CDU GRÜNE und SPD – die AfD mit „guten“ Argumenten zu überzeugen oder zu entlarven. Diese Strategie hat zum einen dazu geführt, dass die AfD mittlerweile da steht, wo sie steht und zum anderen, dass jene Parteien der vermeintlichen Mitte fleißig an einem autoritären Staat mit bauen. Die Positionen der AfD wurden dabei übernommen und umgesetzt: weniger Rechte für Migrant*innen und Asylbewerber*innen, mehr Abschiebungen, Aufrüstung des Polizeistaates, der Ausbau der Festung Europa und vieles weitere wurde in die Praxis umgesetzt und zu “berechtigten Anliegen” verklärt.
Dabei dürfen wir nicht vergessen, dass der Rechtsruck kein Phänomen ist, welcher aus dem nichts entstanden ist. Autoritäre Sehnsüchte sind in dieser Gesellschaft veranlagt. Soziale Ungleichheiten, die von den neuen Faschist*innen als Konflikte zwischen „Innen und Außen“ propagiert werden, entspringen einem System, das auf Leistungsdruck, Ausgrenzung und Krise basiert und von den Parteien der sog. Mitte noch zugespitzt wurde. Eine wahre Veränderung wird es nicht ohne Systemwandel geben können.
Diese Zustände verdeutlichen sich besonders in Sachsen. Während unzählige sächsische Städte zur Chiffre für rechte Gewalt avancierten, werden auf der anderen Seite Gelder für progressive und demokratische Einrichtungen gestrichen. Nun droht in Sachsen der nächste Rückschritt: Eine Koalition zwischen CDU und AfD ist nicht mehr auszuschließen. Deshalb gilt es den anhaltenden Status Quo zu durchbrechen – klar zu machen, dass die AfD nicht als demokratischer Partner verhandelt werden darf.[…]

Den gesamten Aufruf & Statement findest du auf unserem Blog unter: https://eklatmuenster.blackblogs.org/2019/08/10/aufruf-zur-solidaritaet-aufruf-zur-verteidigung/