21.11.2019 um 19:30 in Berlin, Cafe Engels, 21, Herrfurthstraße Erfahrungen der zivilen Seenotrettung

Organisiert von der Lokalgruppe Berlin

Seenotrettung ist kein Verbrechen, sondern unsere Pflicht! Im Oktober ist das Schiff “Alan Kurdi” von Sea-Eye seitens der lybischen Küstenwache nach einer Rettungsaktion bedroht worden, sodass es allerspätestens jetzt an der Zeit ist über private Seenotrettung zu sprechen. Vor den Toren Europas starben allein dieses Jahr 1041 Menschen auf ihrer Flucht oder gelten zumindest als vermisst laut aktuellen Zahlen der UNO Flüchtlingshilfe.
Wir wollen uns an diesem Abend daher gemeinsam mit Menschen, die Erfahrungen iin der zivilen Seenotrettung gesammelt haben, ausseinandersetzen.
Unser Gast Bohne, welcher sich auch bei DieLinke.SDS engagiert, war in den vergangenen Semesterferien Teil der Rettungscrew der “Alan Kurdi” und wird an diesem Abend von seinen Erfahrungen berichten. Außerdem diskutiert Tareq von “Seebrücke Berlin” mit und berichtet uns über die politische Arbeit in Deutschland und wie wir abseits von Spenden die zivile Seenotrettung unterstützen können. Des Weiteren wird Johanna (Schiffs- und Crewmanagerin der “Alan Kurdi”) von der Organisation “Sea-Eye” auf dem Podium sein und von den politischen Reaktionen auf die private Seenotrettung erzählen.