04.03.2020 um 18:00 in Lübeck, Kohlmarkt, Innenstadt, Lübeck, Schleswig-Holstein, 23552, Germany Demo: Grenzen öffnen! Leben retten!

Organisiert von der Lokalgruppe Lübeck

Demonstration: Grenzen öffnen! Leben retten!
Mittwoch, 4.3. 18 Uhr Kohlmarkt

Die alltägliche, grausame Abschottung der Festung Europa ist in den letzten Tagen zum direkten Krieg gegen Migrant*innen übergegangen.
Die griechische Polizei verwendet Tränengas, Blendgranaten und Wasserwerfer gegen Migrant*innen an der griechisch-türkischen Grenze. Montag wurde ein erster Mensch durch ein Geschoss getötet. Ein Kleinkind starb bei der Überquerung der Ägäis. Der AfD-Traum der „wohltemperierten Grausamkeit“ und des „Schießbefehls“ an den Außengrenzen wird durch die herrschende Politik der EU wahr gemacht.
Auf den griechischen Inseln, wo die Lage seit langem menschenunwürdig ist, organisieren Nazibanden Teile der Bevölkerung, stoßen Flüchtende in Schlauchbooten zurück ins Wasser, greifen Flüchtende, Pressevertreter*innen und NGO-Aktivist*innen an und zünden Camps an.
Die griechische Regierung hat die Aussetzung des Menschenrechts auf Asyl angekündigt und damit offen gezeigt, dass ihnen Menschenrechte nichts wert sind.
Und die EU-Staaten schweigen oder versichern Griechenland sogar Hilfe für den „Grenzschutz“.
Diese Antimigrationspolitik, angestachelt von der Hetze der AfD wird durch rechte Terroristen auchin Deutschland in Gewalt und Terror auf den Straßen umgesetzt. Nach dem rechten Terror der letzten Zeit, nach dem NSU, Halle, Hanau muss unsere Antwort Solidarität sein!

Wir sagen: Wir können und wollen die flüchtenden Menschen willkommen heißen und sie aufnehmen. Wir geben den Menschen eine Zukunft und lassen uns nicht von den faschistischen
Salvinis, Orbans und Erdogans dieser Welt erpressen! Menschenrechte für alle! Gegen die Festung Europa, Erdogan und die Krise der Menschlichkeit! Das Grundrecht auf Asyl verteidigen!
#WirHabenPlatz

Kommt am Mittwoch, den 04.03.2020 um 18 Uhr zum Kohlmarkt/Breite Straße: Zur Demonstration gegen den unmenschlichen Umgang mit den Geflüchteten in der Türkei,
Griechenland und Syrien, sagt es allen weiter!