Stadt, Land, Bund - Bringt die Bundestagswahl Bewegung in die Aufnahme Geflüchteter

21. Jun 2021, 19:00 — 21:30 Uhr

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Über 250 deutsche Städte und Gemeinden haben sich in den letzten Jahren zum „sicheren Hafen“ erklärt. Ihre gemeinsame Botschaft: Wir sind bereit, weitere Geflüchtete aufzunehmen, um dem Massensterben auf dem Mittelmeer entgegenzuwirken und die verzweifelte Situation in den Flüchtlingslagern am Rande Europas abzumildern. Ähnliche Initiativen gibt es auch von einzelnen Bundesländern. Doch die amtierende Bundesregierung hat ihre Zustimmung zu diesen Aufnahmeangeboten bislang konsequent verweigert und so die humanitäre Initiative von Ländern und Kommunen abgewürgt.

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni wollen wir bei der Veranstaltung am 21. Juni Politikerinnen und Politiker von CDU, SPD und Grünen die sich in Essen im Herbst auf ein Bundestagsmandat bewerben, nach ihrer Haltung zu den Forderungen der Seebrücke befragen: Werden Sie sich für humanitäre Aufnahmeprogramme einsetzen? Sollen Ländern und Kommunen zukünftig größere Spielräume bei der freiwilligen Aufnahme von Geflüchteten erhalten? Oder wird eine neue Koalition mit neuen Regierungsparteien die Aufnahmepolitik ihrer Vorgängerregierung fortsetzen?

Wir beschränken uns auf die genannten drei Parteien, weil diese jeweils einen/eine Kanzler*inkandidat*in stellen.

Organisiert von der Lokalgruppe