#opentheports

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Am 26. und 27. Januar sind die Städte wieder orange. Wir fordern #opentheports! Die letzte Woche hat uns nochmal die tödliche Grenzpolitik Europas vor Augen geführt:

  • 120 Menschen waren zusammen aus Libyen aufgebrochen. Als ihr Boot sich mit Wasser füllte, setzten sie Notrufe ab. Das Boot der sogenannten libyschen Küstenwache kam nie an – es erlitt unterwegs Motorschaden. 117 Menschen ertranken, nur 3 konnten von Hubschraubern nach Italien gebracht werden.
  • Nach einer stundenlangen Zitterpartie wurden 150 Menschen von einem Handelsschiff aufgenommen und zurückgeführt in die Lager Libyens. Dies ist ein Verstoß gegen geltendes Recht. Den Menschen in Libyen droht Folter, Versklavung und Vergewaltigung. Ein 15jähriger Junge ist nach der gewaltsamen Rückführung im Lager verstorben.
  • Die Sea Watch 3 hat 47 Menschen vor dem Ertrinken gerettet. Das Zeltdach an Deck ist undicht, es ist eiskalt und schon wieder ist kein Sicherer Hafen in Sicht.

Wir sagen: das ist eine Politik gemachte Tragödie und darf so nicht weitergehen! Die EU blockiert weiter die zivile Seenotrettung und somit auch ganz aktiv die Lebensrettung.

Deswegen: Halte in deiner Stadt die Augen offen! 

Wir fordern #opentheports! Sichere Fluchtwege für alle!

Augen auf: #opentheports in deiner Stadt!