9. Juli 2020 Sea-Watch muss weiter Leben retten – Sofortige Freilassung des Rettungsschiffes!

Während auf der Videokonferenz der EU-Innenminister*innen Seehofer äußerte: “Alle eint das Ziel, dass wir weitere Todesfälle im Mittelmeer verhindern wollen.”, wird die zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer durch die Festsetzung der Sea-Watch erneut an ihrer Arbeit gehindert.

Anja Sportelli von der Seebrücke: “In den letzten Jahren haben wir eine Vielzahl von Maßnahmen europäischer Länder dokumentiert, die gezielt versuchen, die zivile Seenotrettung zu blockieren. Nun werden Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Schiffe vorgeschoben. Um weitere Todesfälle zu verhindern, muss die EU jetzt handeln und die Seenotrettung unterstützen .”

“Die Sea-Watch 3 muss umgehend freigelassen werden. Darüber muss nicht diskutiert werden. Wir fordern die deutschen Behörden dazu auf, umgehend alles dafür zu tun, dass die Sea-Watch 3 wieder auslaufen kann. Vor allem dann, wenn das BMI weiterhin mit dem #Seenotrettung twittert.” Julia Solbach von der Seebrücke.
 

Die Seebrücke ist eine breite zivilgesellschaftliche Bewegung, die sich für die zivile Seenotrettung, für sichere Fluchtwege und für die dauerhafte Aufnahme von geflüchteten Menschen in Deutschland einsetzt.

Kontakte:

Anja Sportelli, press@seebruecke.org

Julia Solbach,  press@seebruecke.org