27. Februar 2021 [Triggerwarnung: Suizidversuch] Schwangere Frau versucht sich im Zelt anzuzünden

TW Suizidversuch
Eine 26-jährige, schwangere Frau mit zwei Kindern hat sich am Mittwoch in Kara Tepe in Brand gesteckt, nachdem sie erfuhr, dass sie nicht nach Deutschland transferiert werde. Sie lebt, erlitt jedoch schwere Verletzungen im Gesicht. Die Nachricht über diesen Suizidversuch erschüttert, auch wenn Suizidgedanken in Lagern wie Kara Tepe zum Alltag für viele Bewohner*innen gehören. Es zeigt die Brutalität und die von vielen erlebte Ausweglosigkeit europäischer Abschottungspolitik.

Dabei könnten wir die schutzsuchenden Menschen aufnehmen: Städte und Kommunen stehen bereit, doch die Bundesregierung verweigert weiterhin die Aufnahme. Die Zivilgesellschaft, Städte und Kommunen zeigen deutlich: Wir haben Platz! Wir fordern: Aufnahme statt Abschottung!