7. April 2020 Alan Kurdi rettet 150 Menschen vor Libyscher Küstenwache

Das Rettungsschiff Alan Kurdi hat gestern 150 Menschen aus Seenot gerettet, die Menschen sind nun sicher an Bord und werden von der Crew versorgt. Die Rettung wurde durch libysche Milizen gestört, diese gaben wohl mehrere Schüsse ab. Die EU und Deutschland unterstützen libysche Milizen finanziell, um Menschen mit Gewalt von der Flucht abzuhalten, dabei sind nach UN Angaben die Milizen selber in Menschenhandel verstrickt.

Wir sind froh, dass Sea-Eye 150 Menschenleben retten konnte! Es braucht jetzt schnell einen sicheren Hafen für die Geretteten. Europäische Solidarität ist jetzt umso wichtiger. Deutschland muss Italien sofort die Übernahme der Geretteten anbieten und so das schnelle Anlanden ermöglichen. Covid19 betrifft alle Menschen gleichermaßen und darf kein Grund sein, Menschen die aus Kriegsgebieten fliehen, einen sicheren Hafen zu verwehren. Gleichzeitig sind weiter mehr als 140 Städte und Kommunen aufnahmebereit.

Leave no one behind! Aufnahme jetzt!
Foto: Sea-Watch