Zurück zur Startseite

Seebrücke – Schafft sichere Häfen

Uhrzeit

07.09.2018 um 18:00

Ort

Trier, Porta-Nigra-Platz, 54290 Trier, Deutschland

Link

Seenotrettung ist kein Verbrechen sondern eine Notwendigkeit.
Menschen bewusst nicht zu retten ist Mord.

In den letzten Jahren sind tausende Menschen auf der Flucht im Mittelmeer umgekommen. Gleichzeitig wurde die staatliche Seenotrettung eingestellt, private Rettungsorganisationen wird die Arbeit unmöglich gemacht. Rettungsschiffen wird verboten auszulaufen während Menschen ertrinken. Dem Rettungschiff Lifeline wurde verboten mit hunderten, teils schwer kranken Menschen an Bord einen Hafen anzufahren, der Kapitän wurde vor Gericht gezerrt.
Das sind die Folgen des wachsenden Einflusses rechter Politik in Europa und der zunehmenden Abschottung: Mutige Lebensretter*innen werden als Verbrecher*innen hingestellt, aber nicht sie sind kriminell sondern grausame Politiker*innen die verzweifelte Menschen an den Grenzen sterben lassen obwohl sie zur Hilfe verpflichtet sind. Ein Verbrechen wäre es dabei wegzusehen oder dazu zu schweigen.

Das dürfen wir nicht weiter zulassen! Wir werden nicht tatenlos zusehen wie unsere Regierungen Menschenrechte mit Füßen treten!

Wir wollen in einer solidarischen Stadt leben die gerettete Menschen aufnimmt und schützt.
Wir treten ein für sichere Häfen. Wir wollen Fähren und sichere Fluchtwege – keine Militärpolizei wie Frontex oder blutigen Stacheldraht!
Wir wollen, dass Menschen würdevoll untergebracht werden und nicht in Lagern weggesperrt.
Wir stehen auf für Menschlichkeit und gegen Rassismus, Hass, Ausgrenzung und Benachteiligung!

Wenn auch du dich ohnmächtig fühlst angesichts des massenhaften Sterbens im Mittelmeer,
dann lass uns dieses Gefühl gemeinsam in Solidarität und Widerstand verwandeln!

Komm mit, geh mit uns zusammen auf die Straße.
Lasst uns Seebrücken bauen!

7.9. | 18 Uhr | Porta Nigra