05.05.2019 um in Maastricht, Maastricht Ride4Justice – von Maastricht nach Brüssel

Die Ride 4 Justice Tour fährt von  Maastricht nach Brüssel.

<< Komm und fahre mit uns den letzten Tag von Masstricht nach Brüssel! Abfahrt ist geplant für 9 Uhr von der city hall in Maastricht. GPS Standort verfügbar auf Nachfrage via whatsapp oder SMS: +32 495 86 04 36
Gegen 15 Uhr werden wir in Leuven sein, falls ihr uns die letzten 25 km begleiten wollt! >>

 

 

#Die Tour
Die Tour beginnt in Frankfurt. Wir fahren bis Brüssel. Viele können sich anschließen, gerne auch ab den verschiedenen Zwischenstationen.

In Brüssel
– Sonntag 5 Mai, 17.00: Ankunft am Parc Maximilien
– Montag 6 Mai, 12.00: Demonstration vor dem EU External Action Service, Rond Point Schuman

Die Toudaten:
• Frankfurt – Koblenz (1.Mai 2019 / 134,9 km)
• Koblenz – Köln (2. Mai 2019 / 92,5 km)
• Köln- Aachen (3. Mai 2019 / 76,5 km)
• Aachen – Maastricht (4 Mai 2019 / 32 km)
• Maastricht – Brüssel (5 Mai 2019 / 116,5 km)

In Brüssel werden wir unser Anliegen vor Vertretern von Organisationen vortragen, die sich für Menschenrechte einsetzen. Wir werden versuchen, so viel wie möglich über die unmenschliche Behandlung von Geflüchteten in Libyen durch Grenzpolizisten und Menschenschmuggler zu informieren und darauf aufmerksam zu machen. Die unmenschliche Behandlung reicht von Folterung bis zum Verkauf in die Sklaverei und den Handel mit den Organen der schwarzen Menschen, die auf der Flucht sind.

Wir wollen eine Kampagne organisieren, um zu demonstrieren
I. gegen Misshandlung, Erpressung, Entführung, Freiheitsberaubung, Versklavung und Tötung von Menschen, die auf der Flucht sind − vor allem innerhalb der Grenzen Libyens,
II. für Evakuierung von Geflüchteter vor der libyschen Küste, und Schaffung von sicher Fluchtwege,
III. gegen europäische Abschottungspolitik vor der libyschen Küste und Bewaffnung von Milizen sowie Kooperation mit Diktatoren.
IV. Gegen Kriminalisierung der Seenotrettung (Helfer) im Mittelmeer von EU-Staaten
V. gegen die Einordnung von Geflüchteten in „gut“ und „schlecht“ beziehungsweise „brauchbar“ und „nutzlos“ (Vor allem schwarze Geflüchtete sind davon betroffen).

#UNSERE_VISION

Unsere Vision ist das alle Geflüchteten und Schutzsuchenden unabhängig von Nationalität, Hautfarbe, Religion, Geschlecht und Kultur eine gleiche Chance auf Schutz und neue Perspektiven finden.

#UNSERE_MISSION

Unsere Mission ist es, sich für Geflüchtete in Libyen, die in dramatischer Art und Weise misshandelt und versklavt werden, einzusetzen und über die inhumane EU-Politik zur Grenzsicherung aufzuklären.

#UNSER_ZIEL

Unser Ziel ist es, eine Rennradtour-Kampagne mit der Benutzung von unterschiedlichen Aktionen und Medien zu starten, die auf unsere Anliegen aufmerksam macht und Unterstützer mobilisieren soll.

#UNSERE_MOTIVATION

Unsere Motivation ist es, in einer Gesellschaft leben zu wollen, in der Menschen in Notlagen Empathie und Sympathie entgegengebracht wird, indem wir Entrechteten eine Stimme sind.

Wir möchten diese Radtouren für die Kampagne nutzen, um an den wichtigsten Orten, an denen politische Entscheidungen getroffen werden, unsere Stimme zur erheben. Wir möchten zu den Orten radeln, wo auch Flüchtlinge aus Afrika das erste Mal europäischen Boden betreten. Wir sind der Meinung, dass wir nur durch die Mobilisierung der Menschen und durch ein medienwirksames Vorhaben auf das Ziel der Kampagne aufmerksam machen können.

#Situation_in_Libyen

Seit dem Sturz Mohamad Gaddafis ist Libyen politisch instabil. Mittlerweile ist Libyen unterteilt in Gebiete, die entweder von der Regierung, verschiedenen Klans und dem IS (Da’esh) kontrolliert werden. Ein instabiles Land kann nicht als Ort für Flüchtlingslager genutzt werden, denn das bietet perfekte Bedingungen für mehr unmenschliche Taten gegen Menschen auf der Flucht. Sie werden willkürlich verhaftet und in Gefängnissen misshandelt, vergewaltigt und gefoltert.
Daher stehen wir einem Deal zwischen Libyen und der EU kritisch gegenüber, da er negative Auswirkungen auf die Geflüchteten haben wird. Stattdessen sollte das Ziel der EU und ihrer Kooperationspartner sein, sich für einen besseren Schutz für Geflüchtete einzusetzen. Wir sind außerdem der Meinung, dass die UNO das Vorhaben der EU-Länder nicht nur stark kritisieren und verurteilen, sondern auch verhindern sollte.