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Livestream: Zwischenkundgebung München

Uhrzeit

25.08.2018 um 16:30

Ort

München, Franz-Josef-Strauß-Ring 1, 80539 München, Deutschland

Link

Den Auftakt der europaweiten Aktion bildet die Demonstration in München – Hier wird der zweite Teil der Kundgebung Live übertragen. Redner für die Auftaktkundgebung sind:

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Katharina Schulze, Bündnis 90 / Die Grünen, Fraktionsvorsitzende im Bayrischen Landtag

Themenschwerpunkt: Forderung staatliche Seenotrettung, Einsatz für Entkriminalisierung der Seenotrettung Bündnis 90/DIE GRÜNEN schreiben in ihrem Programm zur Landtagswahl 2018: „Die Seenotrettung sehen wir als nötig und unterstützungswürdig an. Sie darf unter keinen Umständen kriminalisiert werden. Wir dürfen nicht länger dabei zusehen, dass Menschen im Mittelmeer ertrinken.“ Wer einen anderen Menschen rettet – egal wo – ist immer ein Held oder eine Heldin. Wenn jemand am Ertrinken ist, dann hilft man. Wenn jemand einen anderen vor dem Ertrinken gerettet hat, dann sagt man Danke. Das sagt der gesunde Menschenverstand und die Humanität. Katharina Schulze fordert von Europäischer Union und Bundesrepublik Deutschland staatliche Seenotrettung – bessere Unterstützung der privaten Seenotretterinnen und Seenotretter und Entkriminalisierung.

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Marie-Luise Kunst, mut Bayern, Sprecherin für Asyl und Zuwanderung und Direktkandidatin Rosenheim-Ost.

Themenschwerpunkt: Menschen in den Mittelpunkt stellen, menschenwürdige Asylpolitik, Fluchtursachenbekämpfung ist mehr als Abschottungspolitik Marie-Luise Kunst ist Themensprecherin für Asyl bis Zuwanderung bei der Partei mut. Für die bevorstehende Landtagswahl kandidiert sie im Stimmkreis Rosenheim-Ost und auf der Oberbayern-Liste auf Platz 11. Sie ist 46 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Kinder. Die studierte Sozialpädagogin arbeitet selbständig als rechtliche Betreuerin. Ihre politischen Schwerpunkte sind Asylpolitik und soziale Chancengleichheit. mut hat sich gegründet, weil die Politik immer weniger den Wert jedes einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Es ist ein deutlicher Rechtsruck spürbar, dem wir uns entschieden entgegenstellen. Wir stehen für eine Politik der Chancengleichheit und Solidarität, die unter Fluchtursachenbekämpfung nicht Abschottung versteht. Wir werden uns im Landtag für eine menschenwürdige Asylpolitik einsetzen, aber auch in den dringlichen sozialen und ökologischen Themen, von denen die Fokussierung auf die Geflüchteten abzulenken versucht, eine zukunftsfähige Politik voranbringen, und das authentisch und ohne faule Kompromisse.

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Ates Gürpinar, Die Linke, Sprecher Landesverband Bayern

Themenschwerpunkt: Stadt der Geflüchteten-Helfer organisiert sich, Eintreten für legale Fluchtwege, Die Linke hat im Stadtrat Antrag gestellt Aufnahme zu bieten für Geflüchtete in (See)Not Ates Gürpinar ist vierfacher Migrant, kommend aus Hessen, studiert in Franken. Der Vater ist in der Türkei geboren, die Großmutter mütterlicherseits Geflüchtete aus Pommern. Der 33-jährige Medienwissenschaftler hat interdisziplinär Germanistik und Theologieseminare besucht: Die Teile der Bergpredigt, die das Sterben Geflüchteter zulassen, kennt er nicht. Er ist Landessprecher der LINKEN und Spitzenkandidat der LINKEN in Bayern für die Landtagswahlen. In München wurde genau vor 100 Jahren der Freistaat ausgerufen – durch den Sozialisten Kurt Eisner: Leider verlor das offene München den Kampf gegen reaktionäre Kräfte und brauchte lange, um sich davon zu erholen. Nun lebte dieses soziale, weltoffene München wieder auf: Die Stadt der Geflüchtetenhelfer organisieren sich und wollen legale Fluchtwege: DIE LINKE hat jüngst im Stadtrat einen Antrag gestellt, Aufnahme zu bieten für Geflüchtete in (See)Not.

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Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Mit der Farbe Orange – der Farbe der Rettungswesten – zeigen wir unsere Solidarität mit den flüchtenden Menschen, sowie den Seenotrettungsorganisationen. Nur mit eurer Unterstützung können wir unsere Botschaft der Solidarität auf die Straßen Europas tragen und den notwendigen Druck auf die Staaten und Städte der EU ausüben. EUROPEAN PROTESTS – BUILD BRIDGES, NOT WALLS! #BRIDGESNOTWALLS