23.05.2020 um 13:00 in Lübeck, Breite Straße, Innenstadt, Lübeck, Schleswig-Holstein, 23552, Germany Kundgebung: Schleswig-Holstein muss handeln! #LeaveNoOneBehind

Organisiert von der Lokalgruppe Lübeck

Zum bundesweiten Aktionstag am 23.05 der Seebrücke rufen auch wir zu einer Kundgebung auf!
In den Geflüchtetenlagern auf den griechischen Inseln herrschen untragbare Zustände. Die Schutzmaßnahmen müssen für alle umsetzbar sein. Infektionsschutz muss für alle gelten!
Zum Vergleich: Ein Mensch in Schleswig-Holstein hat im Durchschnitt 48,1qm Wohnfläche, ein Mensch in Moria weniger als 1qm.
Deshalb rufen wir zum bundesweiten Aktionstag der Seebrücke auf und fordern von Schleswig-Holstein schnellstmögliches Handeln!
#LeaveNoOneBehind

Wir treffen uns dafür um 13 Uhr in der Breiten Straße auf Höhe von Pizza Hut an der Beckergrube. Von dort aus bilden wir eine Menschenkette bis zum Brunnen bei der Mengstraße unter Einhaltung des Infektionsschutzgesetzes.
Wir bitten alle Teilnehmenden einen Mundschutz zu tragen.
Da auch das Herumreichen von Flyer und Transparenten nicht zu verantworten wäre, bitten wir Euch, eigene Plakate, Transpis etc. mitzubringen.
Gerne gesehen sind auch orangene Sachen aller Art, Papierbötchen, etc. Seid kreativ!

+++ Aufruf +++
Kundgebung zur Situation Geflüchteter in Griechenland
Samstag 23. Mai 13.00 in der Breiten Straße

Das Lübecker Flüchtlingsforum, die Seebrücke Lübeck, die Omas gegen Rechts und die Jugendgruppe La Rage laden ein zu einer Kundgebung. Mit einer Menschenkette von der unteren Breiten Straße bis zum Brunnen in der Mengstraße soll unter Einhaltung aller gebotenen Abstands- und Infektionsschutzmaßnahmen auf die Situation in den griechischen Flüchtlingslagern aufmerksam gemacht werden:
Dort harren 40.000 Menschen schwierigsten hygienischen und medizinischen Bedingungen aus. Unterdessen streiten die europäischen Regierungen darüber, wer wieviel Verantwortung für ihre würdige Aufnahme und Unterbringung übernimmt. Die Corona-Krise wirkt sich in doppelter Hinsicht lebensgefährlich aus: Verschärft sie doch die Situation in den Lagern, und liefert sie zugleich den Vorwand, bereits zugesagte humanitäre Maßnahmen nicht umzusetzen, weil anderes Priorität habe.
Die Lübecker Kundgebung ist Teil eines bundesweiten Aktionstages. In zahlreichen Städten Deutschlands soll die Bundesregierung in die Pflicht genommen werden.
Zugleich richten sich die Aktionen an die Bundesländer, eigene Landesaufnahmeprogram-me zu beschließen und durchzuführen und dabei auf die Aufnahmebereitschaft der Städte und Kommunen zu bauen, die sich bereits zu „sicheren Häfen“ erklärt haben. Lübeck gehört seit dem September 2019 dazu. Deshalb ist die Kundgebung auch ein Appell an die
Hansestadt Lübeck, der Erklärung auch Initiative folgen zu lassen.