Fotoausstellung über die Arbeit von Sea-Watch

Uhrzeit

14.03.2019 um 10:00

Ort

Parchim, Stadthaus Parchim, Blutstraße 5

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Lokalgruppe

Lokalgruppe Parchim


Über 25.000 Menschen starben in den vergangenen vier Jahren weltweit auf der Flucht – mehr als die Hälfte von ihnen beim Versuch, nach Europa zu gelangen. Besonders tödlich ist die Fluchtroute über das Mittelmeer. Im vergangenen Jahr ertranken offiziellen Angaben zur Folge dabei geschätzt ca. 2300 Menschen, die Dunkelziffer dürfte weitaus höher sein. Auch 2019 starben bereits hunderte Menschen auf ihrem Weg von Libyen nach Europa.

Die notwendige Arbeit ziviler Seenotrettungsorganisationen wie Sea- Watch, die in der SAR- Zone im Mittelmeer operieren, wird seit Monaten behindert, diffamiert und kriminalisiert. Auf dem Rücken von Menschenleben wird europäische Flüchtlingspolitik betrieben, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen.

Im Rahmen der internationalen Wochen gegen Rassismus, die unter dem Motto: “Europa wählt Menschenwürde” stattfinden, informieren wir mit einer Fotoausstellung über die Arbeit der NGO Sea-Watch. Zentrales Anliegen ist es, Öffentlichkeit für die prekäre Situation ziviler Seenotrettung zu schaffen: Europa entschied sich in den vergangenen Monaten tausendfach gegen Menschenwürde!

Wir sagen: #Seenotrettung ist kein Verbrechen- es ist ein Akt der Menschlichkeit! Der Fokus der Ausstellung liegt daher auf der Arbeit von Sea-Watch, dem rechtlichen Rahmen und der Dokumentation von Rettungsaktionen.