18.05.2019 um 15:00 in Frankfurt (Oder), Bahnhofsplatz Demonstration Seebrücke – Schaffen WIR sichere Häfen!

Täglich laufen u.a. von der lybischen Küste überfüllte Boote gen Europa aus. An Bord dieser Boote befinden sich Menschen, die aus ihren Heimatländern fliehen und in Libyen in Unterdrückung und menschenunwürdigen Bedingen leben mussten. Diese Umstände allein bringen die Menschen erst dazu, diesen tödlichen Weg über das Mittelmeer einzuschlagen. Nach internationalem Seerecht ist jede*r Schiffsführer*in auf hoher See innerhalb der Möglichkeiten dazu verpflichtet, unabhängig von Status, Nationalität und Umständen, in welchen sich Hilfesuchende befinden, bei Seenot unverzüglich Hilfe zu leisten, wenn er/sie von einer Notsituation erfährt.
Doch was macht die europäische Politik? Sie setzt letzte Rettungsschiffe fest und kriminalisiert die Seenotretter*innen. Diese Abschottungspolitik von Seehofer, Salvini, Kurz und co. kostet Menschenleben! Der dadurch in Kauf genommene Tod der Menschen ist eine Bankrotterklärung für die Menschenrechte in Europa.
Allein in Deutschland haben sich über 40 Städte zur Aufnahme von Geflüchteten bereit erklärt. Das Stadtverordnetenversammlung der Stadt Frankfurt (Oder) lehnte die entsprechende Beschlussvorlage leider ab.
Damit ist sie Teil der europäischen Politik, die sich nach wie vor weigert, Menschen aus dem Mittelmeer aufzunehmen.
Trotzalledem möchten wir weiterhin gemeinsam mit dem Bündnis „Seebrücke“ am 18.05. 2019 um 15 Uhr in Frankfurt (Oder) gegen diese Praxis und für ein offenes Europa und mehr Solidarität demonstrieren.
Seid dabei und geht mit uns zusammen auf die Straße!

Im Anschluss möchten wir gemeinsam das solidarische und weltoffene Frankfurt, wie wir es uns wünschen, feiern.

Für ein Ende des Wegschauens, Refugees Welcome!