02.05.2019 um 19:00 in Detmold, Schubertpl. 10, 32756 Detmold, Deutschland „Alan Kurdi“ an Europas blauen Grenzen

Organisiert von der Lokalgruppe Detmold

„Alan Kurdi“ an Europas blauen Grenzen

Der Junge – Das Schiff – Die Menschen hinter Sea-Eye

Vortrag und Diskussion mit Sea-Eye Vorstand Gorden Isler und Crewman Daniel Hempel

Heilig Kreuz Gemeindesaal | Schuberplatz 10, Detmold | 2.5.2019, 19:00 Uhr | Zivile Seenotrettung

Am 2. Mai kommt Sea-Eye nach Detmold. “An wenigen Orten Deutschlands fanden im Rahmen der Seebrücke so viele regelmäßige Proteste statt, wie in Detmold. Es wird Zeit sich dafür vor Ort bei den Menschen zu bedanken.” sagt Gorden Isler, Vorsitzender von Sea-Eye e.V.
Zusammen mit Crewman Daniel Hempel wird über den Jungen “Alan Kurdi” gesprochen. Warum hat der Verein sein Schiff nach einem ertrunkenen, syrischen Kind benannt? Warum kann die “Alan Kurdi” retten, während andere Schiffe festgehalten werden? Wie wurden die Detmolder zu Seenotrettern bei Sea-Eye?
Diskutieren Sie mit der Vereinsleitung und Crewmitgliedern über
deren Gründe, auf dem Mittelmeer Menschen vor dem Ertrinken zu retten.
Der Verein Sea-Eye e.V. wurde 2015 in Regensburg gegründet. Mit den umgerüsteten Fischkuttern “Sea-Eye” und “Seefuchs” beteiligten sich mehr als 800 ehrenamtliche Rettungskräfte, in über 60 Missionen, unter niederländischer Flagge an der Rettung von 14.378 Menschen. Im Sommer 2018 entschied die Vereinsführung ein neues Schiff unter deutscher Flagge in den Einsatz zu senden.
Die ‘Alan Kurdi’ ist das erste Schiff einer Hilfsorganisation unter der Bundesflagge.
Ihr Einsatz rettete bis heute 81 Menschen das Leben.