03. Juni 2021 · News:Ein Jahr nach dem Mord an George Floyd

Heute vor einem Jahr wurde George Floyd gewaltsam durch einen Polizisten in den USA getötet. Wir sind in Gedanken bei seiner Familie und seinen Freund*innen und trauern mit ihnen um diesen Verlust.

Diese Tötung war kein Einzelfall, sondern das Symptom eines strukturellen Problems: Es heißt Rassismus! Erst gestern wurde darüber berichtet, dass auf die #BlackLivesMatter-Aktivistin Sasha Johnson aus Großbritannien geschossen wurde, sie schwebt in Lebensgefahr. Diese Tat reiht sich ein in unzählige Mord- und Todesdrohungen, die Sasha aufgrund ihres Kampfes gegen Rassismus ertragen musste. 
Doch auch in Deutschland sind rassistische Bedrohungen und Taten keine Seltenheit: Wir denken an Tareq Alaows, der seine Kandidatur zurückgenommen hat, weil er aufgrund von Bedrohungen um sein Leben fürchten musste.
Twitter-Userin @ ebonyplusirony (aka @quattromilf) musste aufgrund von Todesdrohungen umziehen und erhielt dabei keinen Schutz von der Polizei. Erst gestern gab es erneut Hinweise, dass Polizist*innen womöglich ihren Wohnort illegal abgerufen haben. Rassismus stellt eine Gefahr für Menschen dar – erst recht, aber nicht nur der Rassismus in den Sicherheitsbehörden!

Als Seebrücke stehen wir solidarisch an der Seite aller Menschen, die auch heute Rassismus erfahren. Rassismus tötet – in Minneapolis, im Mittelmeer und auch in Deutschland! Wir stellen uns konsequent gegen jeden Rassismus und kämpfen Seite an Seite mit Betroffenen, bis ein gutes Leben für ALLE möglich ist.