Wir bauen eine Brücke zu sicheren Häfen. Mach mit.

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Wir bauen eine Brücke zu sicheren Häfen.

Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Migration ist und war schon immer Teil unserer Gesellschaft! Statt dass die Grenzen dicht gemacht werden, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte und sichere Häfen.

Die SEEBRÜCKE ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und erwarten von der deutschen und europäischen Politik sofort sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder noch auf der Flucht sind – kurz: Weg von Abschiebung und Abschottung und hin zu Bewegungsfreiheit für alle Menschen.

Nächste Veranstaltungen

  • 26.03.2019

    • 19:00
      Oldenburg

      Offenes Planungstreffen der Seebrücke Oldenburg

    • 19:30
      Reutlingen

      Offenes Treffen der Seebrücke Aktionsgruppe Rt-Tü

    • 19:45
      Erfurt

      Offenes Plenum // Open Meeting: Seebrücke Erfurt

    • 16:00
      Schleswig

      Planungstreffen SEEBRÜCKE Schleswig-Flensburg

    • 15:30
      Moers

      Begleitung des Sozialausschuss Moers

  • 27.03.2019

  • 28.03.2019

    • 19:00
      Hamburg

      Seenotrettungs-Barabend Hamburg

    • 19:00
      Bielefeld

      Offenes Treffen der Seebrücke Bielefeld

    • 19:00
      Oldenburg

      Flucht als Verbrechen (Vortrag von Hendrik Simon)

    • 19:00
      Wuppertal

      Planungstreffen der Initiative Seebrücke Wuppertal

  • 29.03.2019

    • 16:00
      Wien

      Menschenleben ist Unverhandelbar - Benefizkonzert

    • 19:30
      Weil der Stadt

      Filmvorführung "Iuventa" - Dokumentation über Jugend rettet

Alle Aktionen

Hintergrund zur Seebrücke

Die Bewegung SEEBRÜCKE hat sich Ende Juni gegründet, als die „Lifeline“ mit 234 Menschen an Bord tagelang auf hoher See ausharren musste und in keinem europäischen Hafen anlegen konnte. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits mehrere Städte und Länder angeboten, die Menschen von der „Lifeline“ aufzunehmen.

Doch statt die Solidarität innerhalb der Bevölkerung anzuerkennen, nutzen europäische Politiker*innen wie Seehofer, Salvini und Kurz die Not der Menschen aus, um ihre eigenen Machtkämpfe auszutragen. Sie treten damit internationale Menschenrechte mit Füßen. Das ist unerträglich und widerwärtig.

Aus Empörung über diesen Zustand haben sich einige Aktivist*innen, die seit Jahren ehren- und hauptamtlich in der Geflüchtetenhilfe arbeiten, in einer Messenger-Gruppe organisiert. Daraus erwuchs innerhalb weniger Tage die Bewegung SEEBRÜCKE, der sich deutschlandweit viele Menschen angeschlossen haben. Über 150.000 Menschen sind bis heute im Namen der SEEBRÜCKE auf die Straßen gegangen.

In diesen Minuten, Stunden und Tagen laufen weiterhin Boote von Libyen aus. Viele Menschen werden keine Hilfe erhalten, denn aufgrund der Kriminalisierung von Seenotrettung sind derzeit fast keine Schiffe auf dem Mittelmeer. Das Sterben von Menschen wird damit von Politiker*innen billigend in Kauf genommen. Das ist eine unfassbare humanitäre Katastrophe, die verhindert werden muss.

Wir wollen nicht weniger Rettung, sondern viel, viel mehr!

Unterstützende Organisationen